Schluss mit der Abzocke bei der Auto-Umschreibung

PoederAndreasStudioNeu061 wEin Ende der hohen Kosten für die Umschreibung von Autos in Südtirol fordert der Landtagsabgeordnete des Bündnisses BürgerUnion – Ladins Dolomites – Wir Südtiroler, Andreas Pöder, in einem Beschlussantrag im Landtag. Die so genannte Landesumschreibungssteuer für die Umschreibung oder Eintragung von Fahrzeugen wurde in Südtirol 1998 eingeführt.

Das zuständige Ministerium gibt den Regionen bzw. Provinzen eine Tariftabelle vor. Auf die entsprechenden Tarife können die Regionen und Provinzen einen Aufschlag bis zu 30 Prozent verlangen. Das Unter des Tarifs ist derzeit nicht vorgesehen.

Das zuständige Ministerium gibt den Regionen bzw. Provinzen eine Tariftabelle vor. Auf die entsprechenden Tarife können die Regionen und Provinzen einen Aufschlag bis zu 30 Prozent verlangen.

Das Unterschreiten des Tarifs ist derzeit nicht vorgesehen.

 

In Südtirol wird zwar kein Tarifaufschlag verlangt, das Anmelden eines neuen oder Ummelden eines gebrauchten Autos kostet im Regelfall zwischen 300 und 500 Euro oder mehr. Schon bei Kleinstwagen kostet die Umschreibung 200 Euro (Umschreibungssteuer 150,81 + sonstige Spesen).

 

„In Deutschland beispielsweise zahlt man für das Ummelden eines Fahrzeuges je nach Bundesland zwischen 25 und 50 Euro.

Das kostet in Südtirol schon die Umschreibung eines Kleinmotorrades (54,34 Euro)“, argumentiert Pöder.

 

In Österreich werden für das Ummelden gebrauchter Fahrzeuge rund 160 Euro an Kosten berechnet.

„Die hohen Gebühren bei der Umschreibung oder bei der Neuanmeldung eines Fahrzeuges belasten die Autofahrer bzw. Familien in unverhältnismäßig hohem Ausmaß. Gerade für den Gebrauchtwagenwechsel von älteren Fahrzeugen sind die Kosten unverhältnismäßig hoch“, so Pöder weiter, der in seinem Beschlussantrag die Landesregierung auffordert, Schritte zu unternehmen, um die Reduzierung der Kosten für die Umschreibung von Autos zu erreichen.

Reduzierung der Auto-Umschreibungssteuer in Südtirol - Beschlussantrag Andreas Pöder by Andreas Pöder

  
 

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