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Landtag für begrenzte Managergehälter

eurogeldscheine120pxDer Landtag hat heute bei nur zwei Enthaltungen einem geänderten Antrag der Union für Südtirol zur Begrenzung der Managergehälter in landeseigenen Betrieben und Betrieben mit Landesbeteiligung zugestimmt. Der Landtag hat sich damit grundsätzlich für die Begrenzung der Gehälter der Geschäftsführer, Direktoren bzw. Manager der Landesbetriebe und Betriebe mit Landesbeteiligung ausgesprochen. Der Ursprüngliche Antrag der Union für Südtirol wurde in geänderter Form auch von der Lega Nord und von der SVP mitunterzeichnet. „Der Punkt 1 mit dem  Grundsatzbeschluss blieb vollinhaltlich erhalten, eine ursprünglich von mir geforderte zeitliche Begrenzung der Umsetzung auf 6 Monate und eine Begrenzung der Managergehälter auf höchstens 100.000 Euro war jedoch mit der SVP nicht zu machen“, unterstreicht Pöder. „Wichtig war mir jedoch vor allem auch die Miteinbeziehung aller Betriebe mit Landesbeteiligung.“ Der Beschluss wurde folgendermaßen gefasst:

  1. Der Landtag spricht sich grundsätzlich für die Begrenzung der Gehälter der Geschäftsführer, Direktoren bzw. Manager der landeseigenen Betriebe bzw. der Betriebe mit Landesbeteiligung aus.
  2. Die Landesregierung wird beauftragt entsprechende Schritte einzuleiten.“

 

Auch die Prämisse des Unions-Antrages wurde vollinhaltlich mitgetragen.

In der Prämisse steht:

„Mit diesem Beschlussantrag soll der Landtag einen Grundsatzbeschluss für die Begrenzung der Managergehälter in Südtirols Landesbetrieben und Betrieben mit Landesbeteiligung fassen.

Die Landesregierung soll beauftragt werden, innerhalb von 6 Monaten entsprechende Schritte einzuleiten.

Derzeit werden in den öffentlichen oder halböffentlichen Unternehmen in Südtirol, an denen das Land beteiligt ist, Managergehälter in der Höhe von bis zu 265.000 Euro im Jahr ausbezahlt. In 14 Betrieben mit öffentlicher Beteiligung in Südtirol erhalten die Manager im Durchschnitt über 150.000 Euro im Jahr, Sitzungsgelder und Spesenvergütungen sind in einigen Fällen noch dazuzuzählen.

Ähnlich wie in der Politik werden auch in den landeseigenen Betrieben hohe Gehälter, vielfach zu hohe Gehälter ausbezahlt. Auch ist das Verhältnis der Managergehälter zur jeweiligen Größe des zu verwaltenden Betriebes nicht immer nachvollziehbar. So ist nicht schlüssig, warum der Direktor der Südtirol Marketing Gesellschaft 265.000 Euro (SMG) im Jahr an Gehalt bezieht, während der Direktor des Sanitätsbetriebes 50.000 Euro weniger erhält obwohl er einem Betrieb leitet, der ein um das 30-Fache höheres Jahresbudget hat, als die SMG.“

Pöder erklärte im Rahmen der Debatte, dass derzeit in den öffentlichen oder halböffentlichen Unternehmen in Südtirol, an denen das Land beteiligt ist, Managergehälter in der Höhe von bis zu 265.000 Euro im Jahr ausbezahlt werden. In 14 Betrieben mit öffentlicher Beteiligung in Südtirol erhalten die Manager im Durchschnitt über 150.000 Euro im Jahr, Sitzungsgelder und Spesenvergütungen sind in einigen Fällen noch dazuzuzählen.

„100.000 Euro Jahres-Brutto-Gehalt sollten in Südtirols landeseigenen Betrieben als Bezahlung für die Manager reichen. Auf jeden Fall sollte das Managergehalt in Südtirols Betrieben mit öffentlicher Beteiligung künftig auf deutlich unter dem derzeitigen Durchschnitt von 150.000 Euro begrenzt werden“, so Pöder.

 

„Ähnlich wie in der Politik werden auch in den landeseigenen Betrieben hohe Gehälter, vielfach zu hohe Gehälter ausbezahlt. Auch ist das Verhältnis der Managergehälter zur jeweiligen Größe des zu verwaltenden Betriebes nicht immer nachvollziehbar. So ist nicht schlüssig, warum der Direktor der Südtirol Marketing Gesellschaft 265.000 Euro (SMG) im Jahr an Gehalt bezieht, während der Direktor des Sanitätsbetriebes 50.000 Euro weniger erhält obwohl er einem Betrieb leitet, der ein um das 30-Fache höheres Jahresbudget hat, als die SMG.“

 

Pöder erklärte in seiner Replik, dass man nun auf die Umsetzung des Beschlusses durch die Landesregierung warte. Er werde regelmäßig im Rahmen der aktuellen Fragestunde die Umsetzung hinterfragen.

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