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Toponomastik: Weiterer Verrat an Südtirol

zwergerdietmar  dsc1836 wAls weiteren Verrat an Südtirol wertet die BürgerUnion die Ankündigung der SVP zur Lösung der Toponomastikfrage. "Bereits die Tatsache, dass man im Toponomastikgesetz im Landtag die tolomeischen Erfindungen bei den Gemeindenamen abgesegnet hat, verschlägt einem die Sprache. Dass man nun eine paritätische Kommissionen darüber entscheiden lassen will, welche der Fantasienamen in der so genannten tausendfachen Mikrotoponomastik abgesegnet werden sollen, stellt einen Verrat ersten Grades an den deutschen und ladinischen Volksgruppen," schreibt der Sprecher der Arbeitsgruppe Europaregion Tirol, Dietmar Zwerger, in einer Aussendung der BürgerUnion.Die Vorgabe, dass gebräuchliche faschistische Erfindungen beibehalten werden sollten sowie die paritätische Zusammensetzung der zuständigen Kommissionen ist laut BürgerUnion ein volkstumspolitischer Skandal sondergleichen. "In Südtirol Leben über 70% deutschsprachige Südtiroler. Genau bei der Toponomastikfrage haben sie nun gleich viel Gewicht wie das in Südtirol lebende Staatsvolk. Wie sollen diese Kommission italienisierte Ortsnamen abschaffen? Die  SVP ist in dieser Angelegenheit entweder extrem blauäugig, oder, was näher liegt, wieder romtreuer als jede italienische Partei, " so Zwerger.Man ist von der SVP ja seit Jahren einen Schmusekurs mit Rom gewohnt, doch hier ist das Edelweiß laut BürgerUnion endgültig zu weit gegangen. "Nachdem sich die Volkspartei seit Jahren vehement gegen die Selbstbestimmung für Südtirol stemmt, stellt sie sich nun auch gegen die Abschaffung faschistischen Unrechts. Wir von der BürgerUnion fordern weiterhin die Abschaffung aller tolomeischen Fälschungen, unabhängig von deren täglichen Gebrauch. Einzig historisch gewachsene italienische Ortsnamen dürfen Gültigkeit erhalten", schließt Zwerger die Aussendung der BürgerUnion.

 

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