BULogoFreieBuerger0917

#wirverSetzen statt #wirvernetzen Südtirol: Landesregierung setzt sich Miniziele

CardSüdtirolDigitalVorschlag der BürgerUnion: Südtirol total digital 2018 -

  1. Breitbandabdeckung aller Haushalte und Unternehmen bis 2018 mit 50 Megabit/s  
  2. Innerhalb 2016 für alle Unternehmen mindestens 20 Megabit/s Downloadrate zu marktüblichen, sonst wird den betroffenen Betrieben die Wertschöpfungssteuer IRAP für ein Jahr wegen Wettbewerbsnachteilen erlassen und es werden aktuell zur Verfügung stehende funkgestützte oder satellitengestützte Alternativlösungen finanziert.
  3. Innerhalb 2016 für alle Privathaushalte mindestens 20Megabit/s Downloadrate haben, oder sieh erhalten eine jährliche Entschädigungszahlung von 200 Euro und es werden aktuell zur Verfügung stehende funkgestützte oder satellitengestützte Alternativlösungen finanziert.
  4. Gratis-WiFi-Hotspots in allen Südtiroler GEmeidnen bis 2018
  5. Flächendeckende Digitalisierung von Südtirol - auch in Kleinstgemeinden
  6. SICHERE Südtirolcloud für alle interessierten Betriebe und Private bis 2017
  7. Eigene Südtirol-Top-Level-Domain innerhalb 2016 (z.B.  www.xy.stirol. Oder www.xy.suedt  oder www.xy.str
  8. Südtirol Digital App für Touristen (siehe z.B. Hamburg-App inkl. Mobilitätsapp) innerhalb 2016 ... Heutige Apps zu dürftig
  9. Südtirol Digital App für Einheimische (vom Vormerksystem bis zur Kommunikation mit Behörden, Bus-Bahn-Seilbahn-Ticketkauf-Veranstaltungen-Gemeinden- usw., NotfallApp usw.) innerhalb 2016 heutiges App-Angebot zu dürftig
  10. Ausbau der OpenSource-Nutzung in öffentlichen Strukturen innerhalb 2016
  11. Schutz vor Abzocke von Internetanbietern/Telefonanbietern

Der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, wirft der Landesregierung vor, sich Miniziele bei der Abdeckung Südtirols mit schnellem Internet zu setzen.

"Die Landesregierung plane den Ausbau des Breitbandinternets in Südtirol viel zu vorsichtig, die zu erreichenden Megabitraten erreichen kaum die europäischen Planungsschritte, wobei diese nicht ambitioniert sondern übervorsichtig gesetzt wurden", so Pöder.

"Die Werbeaktion der Landesregierung für ihre Breitbandaktivitäten läuft unter dem Hashtag/Motto #wirvernetzen Südtirol. Dabei müsste es eher heißen, #wirverSetzen Südtirol, denn seit 2006 wird den Südtirolern in regelmäßigen Abständen von der Landesregierung die Abdeckung mit schnellem Internet versprochen", so Pöder.

"Dabei sieht die Realtität anders aus:

  • Es gibt Talschaften, Dörfer und Gebiete in denen es extrem langsames Internet gibt, weil weder die kabelgestützte noch die funkgestützte Versorgung ausreichende Kapazitäten hat
  • In den Tälern, Gemeinden und Gebieten, in denen die Provider/Anbieter hohe Megabit-Raten zusichern, gibt es auch immer häufiger Internet im Schneckentempo, weil die Anbieter ihre Zusagen nicht einhalten oder die Kapazitäten erschöpft sind.
  • Betriebe haben Wettbewerbsnachteile
  • Privathaushalte leben in einigen Gebieten Südtirols im Kommunikationsmittelalter

Demgegenüber schlägt die BürgerUnion vor:

Innerhalb 2016 müssen alle Betriebe und Haushalte mit mindestens 20 Megabit/s-Verbindungen vesorgt sein, Breitbandabdeckung mit 50 Megabit/s Downloadrate für ganz Südtirol bis 2018, Gratis WiFi-Hotspots in allen Südtiroler Gemeinden, eine sichere Südtirolcloud, eine eigene Südtirol-Domain und ausgefeiltere Südtirol-Apps für Touristen und Einheimische.

Der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder bezeichnet die Digitale Agenda 2020 der Landesregierung als „mittelalterlich und wenig konkret“ .

„Südtirol muss bis 2016 und bis 2018 größere Schritte im Datennetz und hinsichtlich des digitalen Angebotes für Bürger und Betriebe machen als dies von der Landesregierung bis 2020 vorgesehen ist“, so der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder.

„Die Landesregierung ist im Schneckentempo unterwegs, wir wissen, dass ein wesentlich ambitionierteres Programm in kürzerer Zeit zu verwirklichen ist.“

Die Welt ist in den letzten Jahren zunehmend digital geworden. Wer im digitalen Zeitalter hinterher hinkt, büßt Konkurrenzfähigkeit ein. Südtirol gehört zu den digitalen Entwicklungsländern. So haben 25% der Südtiroler kein Internet, viele der 75% Internetuser haben ein nicht konkurrenzfähiges, langsames und teures Datennetz zur Verfügung.

Es gibt immer noch eine Reihe von Gebieten in Südtirol, die nicht mit schnellen Internetzugängen versorgt sind.

Dies bedeutet für die Haushalte Kommunikations-Nachteile und insbesondere für die Betriebe in den betreffenden Zonen Standortnachteile.

 

 

Landesregierungwirvernetzen

Download
 

Newsletter BürgerUnion Südtirol Ladinien abonnieren

Hier können Sie unsere Newsletter abonnieren.