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Tag der Frau - Anerkennung der Mutterrolle und Familienarbeit

CIMG4965Die BürgerUnion anlässlich des Tages der Frau die Anerkennung der Mutterrolle und der Familienarbeit sowie die Gleichstellung der privatangestellten und selbständigen Mütter mit den öffentlichen Angestellten.

„Frauen haben kaum mehr die Wahl, sie sich für die Familienarbeit zu entscheiden. Die geleistete Arbeit zu Hause wird weder vergütet noch für die Rentenjahre anerkannt“, heißt es von Josefa Brugger, BürgerUnion.

  

„Jährlich kündigen in Südtirol zwischen 600 und 700 Frauen ihren Arbeitsplatz um sich der Kindererziehung und Kinderbetreuung zu widmen. Mütter, die sich für die Vollzeitbetreuung ihrer Kinder entscheiden, müssen eine gesellschaftliche Aufwertung erfahren. Juridisch kann dies durch die Anerkennung der Mutterrolle als Beruf „Hausfrau“, ausgestattet mit allen sozialen Rechten und Pflichten, erfolgen. Finanziell ist diese Anerkennung durch einen monatlichen Beitrag in Höhe von ca. 1.300 Euro, welcher den Kosten für die Fremdbetreuung von Kleinkindern entspricht, zu gewährleisten. Zudem sind die Versicherungskosten und die Sozialabgaben durch die öffentliche Hand zu übernehmen. Dieser Lohn soll für drei Jahre pro Kind in Anspruch genommen werden können. Entschließt sich eine Mutter zur Teilzeitarbeit, dann wird der Hausfrauenlohn entsprechend dem Erwerbslohn reduziert/angepasst. Eltern in Krisensituationen soll eine Familienhelferin zur Seite gestellt werden. 

  „Die Erziehungszeiten für Kinder, aber auch Pflegezeiten für andere Familienangehörige, müssen für die Rente anerkannt werden. Hierfür sind mindestens drei Jahre Familienarbeit pro Kind, bzw. pflegebedürftigen Familienangehörigen, für die Rente anzuerkennen. Die Dauer der Anerkennung hat sich bei eventuellen Problematiken (Behinderung, Langzeitpflege) zu steigern und den individuellen Situationen anzupassen. Die im Laufe der Jahre erarbeiteten und angeeigneten Fachkompetenzen in der Familienarbeit können nachträglich eine wunderbare Stütze für andere Familien in Krisensituationen (Krankheit, Todesfall, Trennungen oder Überlastung allgemein) sein“, ist die BürgerUnion überzeugt. 

Diese Leistungen seien durch das Berufsbild der Familienhelferin anzuerkennen und auch wirtschaftlich zu vergüten. Die Vermittlung und Bezahlung könne über die Gemeinden erfolgen, wobei der Tarif der Pflegehelferin anzuwenden ist. Reifere Mütter seien auch in der Kinderbetreuung als Tagesomis eine wertvolle Stütze, so die BürgerUnion.

Die BürgerUnion sieht die Frau und Mutter als Hüterin des Lebens, der Familie, der christlichen Werte, von Heimat und Tradition und als einen unbezahlbaren Schatz für die Gesellschaft. Die BürgerUnion fordert die Politik auf, Frauen, die sich für die Betreuung ihrer Kinder, für die Ausübung des Berufes Hausfrau und für die Pflege ihrer Familienangehörigen entscheiden, mehr zu unterstützen.

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