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Selbst Frankfurt Hahn ist gescheitert

FlughafenHahn"Selbst der mit vielen Millionen Euro Steuergeldern vom Bundesland Rheinland-Pfalz subventionierte und von Ryanair als Stützpunkt gewählte Flughafen Frankfurt Hahn ist als Passagierflughafen gescheitert. Damit liegt ein zusätzliches Argument gegen den Ausbau und die weitere öffentliche Finanzierung des Bozner Flughafens auf dem Tisch",ist der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, überzeugt.

"Selbst bei allerbesten Bedingungen, einem riesigen Einzugsgebiet, mit Ryanair als Partner und mit denselben hohen Tönen von der damaligen Landesregierung gepriesen wie heute der Bozner Flughafen von der hiesigen Flughafenlobby, steht der Regionalflughafen Frankfurt Hahn als Passagierflughafen vor dem Aus. Lediglich seine Lage in einem großen Einzugsgebiet kann dazu führen, dass private Investoren dort noch Arbeitsplätze sichern. In Bozen wird sich kein privater Investor, der halbwegs bei Sinnen ist, hervortun, um den Bozner Flugplatz nach einem Scheitern oder nach einem Nein bei der Volksabstimmung zu übernehmen", so Pöder. "Bozen ist in jeder Hinsicht schlechter gestellt als Frankfurt Hahn: Die Start- Landebedingungen sind wesentlich schlechter, das Einzugsgebiet ist kleiner, die Nutzungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden, die Ausbaumöglichkeiten stark begrenzt. Insofern sollte der Flughafenlobby in Südtirol das Beispiel Frankfurt Hahn einen deutlichen Wink geben: Regionalflughäfen sind Auslaufmodelle - Finger weg, von solch hochristkanten Investitionen und Millionengräbern", so Pöder weiter.

"Das Land Rheinland-Pfalz hat sich zu spät vom Experiment Flughafen Frankfurt Hahn zurückgezogen und wird deshalb noch viele Jahr finanziell dafür bluten müssen. In Bozen hat man jetzt noch Zeit, sich zurückzuziehen. Deshalb ist Frankfurt Hahn ein warnendes Beispiel für Geldverschwendung, Fehlplanung und falsche Politik."

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