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Neuauflage AFI-Broschüre soll Mädchen das Mädchensein und Buben das Bubensein austreiben

schuleAuch die Neuauflage der Genderbroschüre  des Südtiroler Arbeitsförderungsinstituts AFI für Südtirols Schulen bezeichnet der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder (BürgerUnion) als Gender-Gehirnwäsche für Südtirols Schülerinnen und Schulen. Pöder bezeichnet die Broschüre als in weiten Teilen linksideologisch gefärbt und kritisiert die Finanzierung durch das Land.

 "Unter dem Deckmantel von Maßnahmen gegen den Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen stellt das AFI eine genderextremistische Schrift für Südtirols Schulen zusammen, mit der die Schülerinnen und Schüler mit linkslinkem Gedankengut über die Genderideologie indoktriniert werden sollen", so Pöder.

In der Gender-Schrift des Südtiroler AFI finden sich für den Genderextremismus typische Zitate wieder, mit denen den Schülerinnen und Schülern doch tatsächlich weis gemacht werden soll, dass sie nicht als Frauen oder Männer geboren sondern nur durch ihre Erziehung dazu gemacht werden. (Zitate - siehe weiter unten)

Für den Abgeordneten der BürgerUnion ist eine solche Schrift eine unzulässige politisch-ideologische Beeinflussung von Schülerinnen und Schülern, die so offenbar auch von der zunehmend im linken Sektor agierenden Landesregierung.

"Derart linksideologisierte Schriften schreiben den Menschen vor, was sie nicht sein dürfen, welche Berufswahl sie nicht treffen dürfen und welche familiären Lebensentscheidungen sie zu treffen haben. Die Entscheidung für eine Berufs- oder Studienrichtung oder die Entscheidung als Mutter die Kinder in den ersten Lebensjahren selbst zu erziehen wird auch in der AFI-Schrift in jeder Hinsicht als negativ und rückständig dargestellt."

An einer anderen Stelle wird den Frauen regelrecht geraten, nicht in die "Falle" Familie und Beruf zu "tappen". Den Frauen wir hier die Rolle als Mutter und auch ihre Bemühungen, Familie und Beruf zu vereinbaren, in jeder Hinsicht schlecht geschrieben.

Auch die Teilzeitbeschäftigung von Frauen wird in der AFI-Broschüre als durchwegs negativ eingestuft.

Dabei übersehen die Gender-Fanatiker, dass viele Mütter, die ihre Kleinstkinder in den ersten Lebensjahren zu Hause selbst betreuen und erziehen wollen, diese Teilzeitangebote gerne in Anspruch nehmen.

Die Genderextremisten lassen auch in der AFI-Broschüre immer wieder durchblicken, dass ihnen die Mütterrolle ein Dorn im Auge ist und die Kindererziehung im besten Falle aus der Familie auszulagern wäre.

Für Pöder führt diese gender-ideologische Familien-Feindlichkeit in eine gesellschaftliche Sackgasse. Auch eine  ASGB-Studie hat gezeigt, dass sehr viele Mütter, und auch Väter, in den ersten Lebensjahren ihre Kinder zu Hause erziehen wollen.

Die Politik hat nun nicht die Aufgabe, ihnen diese familien- und kinderfreundliche Haltung auszureden sondern die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Mütter wie Väter finanziell und rentenmäßig abgesichert sind, wenn sie ihre Kinder zu Hause betreuen und erziehen.

Bedauerlich ist laut Pöder auch, dass in der AFI-Studie eine der größten Ungerechtigkeiten in der

Südtiroler Gesellschaft, die Benachteiligung der privat angestellten Mütter und Väter gegenüber den öffentlich angestellten Müttern und Vätern NICHT thematisiert wird.

"Dabei wäre es an der Zeit, diese Ungerechtigkeit zwischen im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft beschäftigen Müttern und Vätern endlich zu beheben", so Pöder.

Nur eines der Zitate aus den AFI-Gender-Guidelines:

Die für linken Genderextremismus typischen Zitate finden sich auch in der für die Schülerinnen und Schüler bestimmten Gender-Guidelines des Arbeitsförderungsinstituts.

  • Gender bedeutet soziale und kulturelle Geschlechterrolle. Diese Geschlechterrollen sind historisch gewachsene gesellschaftliche Konstrukte. Sie sind durch Sozialisation erlernt und somit auch, anders als das biologische Geschlecht, politisch gestalt- und veränderbar.

  • Gender bezeichnet alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird (z.B. Kleidung, Beruf, Aussehen, Auftreten usw). Es verweist nicht unmittelbar auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale, denn das biologische Geschlecht (engl. „sex“) legt das Verhalten und Empfinden als Frau oder Mann nicht zwingend fest. Die französische Philosophin Simone de Beauvoir hat die Unterscheidung in soziales und biologische Geschlecht treffend beschrieben: „Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“ Es gibt aber auch Menschen, die nicht in das klassische Schema von Frau-Mann hineinpassen (wollen). Hierfür wird der Begriff Transgender verwendet.
  • Welches Geschlecht wird einer Person zugeschrieben
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