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Südtirol Pass zu kompliziert? Dann zahl mehr! Intransparente Abrechnung

Suedtirol Pass"Das Abrechnungssystem des Südtirol Passes ist vielen Bus- und Bahnbenützern zu kompliziert und vor allem ist es intransparent: Man kann nach Fahrten oft tagelang nicht nachkontrollieren, wieviel Guthaben man noch auf seinem Südtirol Pass hat", kritisiert der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion Andreas Pöder.

"Für Bürger, die mit dem intransparenten Südtirol-Pass-System nicht zurechtkommen, hat die Landesregierung jedoch nun eine recht einfache und lapidare Lösung parat: Steigt doch auf das teurere Wertkartensystem um", bemängelt Pöder. "In der Praxis heißt das: Wenn Dir der Südtirol Pass zu kompliziert und zu intransparent ist, dann zahl doch einfach mehr."

In der Antwort auf eine Landtagsanfrage Pöders zur intransparenten und komplizierten Abrechnungsmethode des Südtirol Passes bestätigt Mobilitätslandesrat Florian Mussner das System, das es nicht möglich macht, Abbuchungen nach Fahrten und somit die Aktualisierung des Guthabens in Echtzeit vorzunehmen.

Und er hat einen guten Rat für alle kritischen Bus- und Bahnbenutzer:

"Fahrgäste, die sich mit dem Kontaktlossystem nicht zurechtfinden, haben eventuell die Möglichkeit eine

Wertkarte zu nutzen, die mit einem Magnetstreifen versehen ist und bei der der angewandte Tarif der

einzelnen Fahrten sofort nach der Entwertung ersichtlich ist. Bei der Wertkarte wird allerdings jede Fahrt

als neue Fahrt berechnet (also immer mit mindestens 10 km) und der Tarif beträgt 0,12 Euro pro

Kilometer, d.h. er wird für Vielfahrer nicht günstiger."

"Die Aufforderung, das teurere Wertkartensystem zu benutzen ist für die Landesregierung natürlich einfacher, als ein transparenteres Südtirol-Pass-System anzudenken und umzusetzen", bemerkt Pöder abschließend.

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