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Flugplatz Bozen verschlingt weiterhin halbe Million Euro im Monat

FlughafenBZDer Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, wirft der Landesregierung vor, den Ausstieg aus dem Bozner Flugplatz nur halbherzig zu betreiben und weiterhin die Verschwendung von Millionen von Steuergeldern zuzulassen.

"Laut neuesten Zahlen kostet der Flughafenbetrieb des von der Bevölkerung bei Referendum geschassten Flugplatzes immer noch mehr als eine halbe Million Euro im Monat. Das meiste davon bezahlen die Steuerzahler", so der Landtagsabgeordnete Pöder.

Die Zahlen stammen aus der aktuellen Beantwortung einer Landtagsanfrage des Abgeordneten.

Demnach kostet allein die Führung des Flughafens der landeseigenen Flughafengesellschaft ABD monatlich rund 415.000 Euro, das Land muss dafür direkt 355.000 Euro bezahlen, über die ABD bezahlt das Land jedoch abzüglich der spärlichen Einnahmen aus dem Flughafenbetrieb auch den Rest mit. Ebenfalls voll zu Lasten der Steuerzahler gehen die Aufwendungen für den Zivilschutz am Flugplatz Bozen, die im Monat rund 100.000 Euro kosten.

Täglich gibt es im Durchschnitt 34 Starts- oder Landungen am Bozner Flugplatz, zumeist von Kleinflugzeugen und aufgrund von Freizeitaktivitäten. Rechnet man die Kosten auf die Flugbewegungen um, so subventioniert der Steuerzahler jeden Start und jede Landung mit rund 500 Euro.

"Die Bürger haben im Rahmen der Volksabstimmung mit überwältigender Mehrheit Nein zur öffentlichen Finanzierung des Flughafens gesagt. Dass der Ausstieg nicht sofort und zum Nulltarif zu haben ist, wussten alle, aber dass das Land über Jahre hindurch fast 6 Millionen Euro im Monat für den Bozner Flugplatz bezahlt ist politisch nicht zu rechtfertigen. Die Landesregierung nimmt offenbar ziemlich leichtfertig die Verzögerung des Ausstieges hin und umgeht damit den Willen der Bevölkerung", so Pöder.

 

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