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EINFACHERE LÖSUNG FÜR SCHUTZHÜTTEN ANSTREBEN – BESCHLUSSANTRAG IM LANDTAG

Alte Kreis und neue Sennhtte in KleinfanesEine einfachere Lösung für die Vergabe der 25 landeseigenen Schutzhütten schlägt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, in einem Beschlussantrag im Landtag vor. Demnach soll unter dem Aspekt der Sicherheit von Wanderern und Bergsteigern ein Abkommen zwischen Land und dem Alpenverein geschlossen werden, mit dem dieser Koordination, Verwaltung, Führung und Weiterverpachtung der Schutzhütten übertragen bekommt und dafür eine Deckung der Kosten für diesen Dienst erhält. Für die Führung und Verpachtung müssten Kriterien erstellt und von den Pächtern eingehalten werden, sowohl hinsichtlich der Sicherheitsaspekte, als auch im Angebot von Speisen und Getränken, der Beherbergung und der Preisgestaltung.

„Die Einnahmen aus der Verpachtung der Schutzhütten sollen direkt an das Land weiterfließen, abzüglich der klar bezifferten Kosten die dem Alpenverein für die Verwaltung und Führung der Schutzhütten entstehen“, so Pöder.

„Wenn man die Ausschreibungskriterien in kommerzieller Hinsicht heranzieht, dann wird die Verpachtung der Schutzhütten ein schwieriges Unterfangen; letztlich könnte die eigentliche Aufgabe von Schutzhütten auch im Sinne der Sicherheit von Bergsteigern und Wanderern auf der Strecke bleiben. Es ist unter den gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen sicherlich schwierig, für die Landesverwaltung eine Lösung zu finden, die nicht den Charakter einer normalen spezifischen Ausschreibung hat. Aber gerade die Sicherheitsaspekte und die besondere Aufgabe von Schutzhütten können die Möglichkeit bieten, eine andere Vorgangsweise zu wählen“, so der Abgeordnete weiter.

Im Beschlussantrag, der nächste Woche im Landtag als Tagesordnungsantrag zu einem Gesetzentwurf behandelt wird, wird die Landesregierung verpflichtet, entsprechende Lösungen zu erarbeiten.

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