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3.200 Musikschüler auf Wartelisten - 1.500 Schüler erhalten keinen Platz in Musikschulen

MusizierendeKinderViele Eltern sind stinksauer - die Wartelisten für die Musikschulen werden immer länger, über 1.500 deutsche und ladinische Kinder und Jugendliche erhalten keinen Musikschulen-Platz.

Bei den Italienern sind es über 400 potentielle Musikschüler, die durch die Finger schauen.

Darauf verweist der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, aufgrund der Ergebnisse aus einer Landtagsanfrage an die Schullandesräte.

Daraus geht hervor, dass im Dezember 2015 für alle drei Sprachgruppen rund 3.800 Schüler auf den Wartelisten für die Musikschulen waren.

( 2.925 deutsche, 490 Italiener, 314 Ladiner) Letztlich erhielten 1.507 deutsche und ladinische Schülerinnen und Schüler sowie rund 400 Italiener keinen Platz an den Musikschulen.

Pöder führt dies einerseits auf den Anmeldungsmodus mit Mehrfachmeldungen und auf die schlichte Tatsache zurück, dass es zu weniger Musiklehrer gibt.


"Das geht so nicht mehr weiter, jedes Jahr gibt es einen Ansturm auf die Musikschulen, den diese nicht imstande sind zu bewältigen. Das ist inakzeptabel, wenn man bedenkt, wie viele potentielle Musiktalente dabei auf der Strecke bleiben wie viele Kinder Jahr für Jahr keinen Zugang, zur Musikausbildung haben", so Pöder.

"Zuallererst muss der Meldemodus geändert und dann muss einfach mehr Personal eingestellt werden", so der Abgeordnete.

"Es war noch nie ein Schaden für eine Gesellschaft, wenn man Kindern Musik und künstlerische Fächer nahe gebracht hat."

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