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Auch frühe Fremdbetreuung führt zu Entwicklungs- und Schulproblemen

kinderbetreuungseinrichtung web"Auch die frühe Fremdbetreuung der Kinder in Kitas und Kinderhorten kann zu Entwicklungs- und Schulproblemen führen", so der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, angesichts der Meldungen über steigende Zahlen von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen und Schulproblemen.

"Hier versuchen sich die in Südtirol politisch Verantwortlichen gerne um die Wahrheit herumzudrücken und so zu tun, als wäre es für die Kinder förderlich, wenn sie bereits im Alter von 3 Monaten oder einem Jahre aus der Familie heraus in Kitas und Kinderkrippen betreut werden. In Wirklichkeit gibt es genügend Fachstudien die besagen, dass eine allzu frühe Betreuung von Kleinstkindern in Strukturen außerhalb der Familien die Kinder großem Stress aussetzt und Entwicklungsstörungen die Folge sein können", so Pöder.

"Natürlich versucht auch die Südtiroler Landesregierung ihre Fremdbetreuungspolitik mit gegenteiligen Studien zu belegen, die besagen, dass es für das Sozialverhalten der Kinder von Vorteil sei, in Kitas oder Krippen abgegeben zu werden. Dabei sprechen die steigenden Zahlen von Entwicklungsstörungen und Schulproblemen im Kindes- und Jugendalter eine andere Sprache. Es ist etwas billig, diese Problematiken auf das Internet oder das Handy abzuwälzen. Die Ursache und Wurzel des Problems liegt im frühesten Kindesalter, in dem kein Handy oder kein Internet sondern die Trennung von Eltern oder engsten Familienangehörigen die Kleinstkinder belasten und Ursachen für spätere Störungen sein können."

Pöder fordert ein Umdenken in der Familienpolitik: "Heute gibt die öffentliche Hand (Land und Gemeinden) zwischen 1.300 und 1.800 Euro im Monat für die Betreuung eines Kleinstkindes in einer Kinderkrippe oder einer Kitas aus. Ein Kind, das in den ersten Lebensjahren zu Hause von den Eltern betreut wird, ist dieser Landesregierung gerade mal 300 Euro durchschnittlich im Monat wert. Diese Landesregierung spielt mit der psychischen Gesundheit der neuen Generationen."

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