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Alfons Benedikter: Wegweisender Werte-Leuchtturm in Südtirols Politik

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Die BürgerUnion gedenkt ihres Gründungsvater Alfons Benedikter anlässlich seines hundertsten Geburtstages, den er am 14. März gefeiert hätte in besonderer Weise. „Alfons Benedikter. der am 3. November 2010 verstarb,  war Zeit seines Lebens einer der wegweisenden Werte-Leuchttürme in Südtirols Politik. Er war einer jener Politiker, wie wir sie heute schmerzlich vermissen. Er war standhaft, unbeirrbar und stets seinen Prinzipien treu. Ein aufrechter Tiroler, der sein Leben in den Dienst seiner, unserer Heimat gestellt hat,“ schreiben der Obmann und der der Parteiobmann-Stellvertreter der BürgerUnion, Andreas Pöder und Dietmar Zwerger in einer Aussendung.

"Das Autnomiestatut, die Raumordnung und viele andere Gesetze tragen und trugen seine Handschrift, vieles von seinem politischen Wirken war richtungsweisend", so Pöder und Zwerger.

Benedikter war einer der Väter der Südtirolautonomie, vehementen Verfechter des Selbstbestimmungsrechtes, ersten und erfolgreichsten Umweltpolitiker Südtirols und kompromisslosen Landschaftsschützer. Er war  - obwohl 1969 Paketgegner – einer der hartnäckigsten Kämpfer für Autonomierechte und gefürchteter Paketverhandler in Rom. Als Landesraumordnungs-Landesrat hat Benedikter viel dazu beigetragen, dass Südtirols Landschaft vor Zersiedelung und Verbauung weitestgehend geschützt wurde. Nach seinem Abtritt als Urbanistik-Landesrat hat die SVP auf Druck der Spekulanten- und Betonlobbys die Schleusen geöffnet, heute stehen im landwirtschaftlichen Grün oft mehr Kräne als in Bauzonen, bemängelt Pöder.

Als Gründungsvater und Abgeordneter der Union für Südtirol hat er bis 1998 seine Politik konsequent von der Oppositionsbank aus vertreten, sowohl für das Selbstbestimmungsrecht, als auch für eine historische Ortsnamensregelung und gegen die Zersiedelung und den Ausverkauf der Heimat.

Auch heute noch ist Alfons Benedikter beispielgebend in seiner Haltung zur Südtirolfrage und in seiner Haltung zum Schutz von Heimat und Landschaft.

Pöder: „Südtirol hat Alfons Benedikter unendlich viel zu verdanken und dennoch zeigt es sich nicht selten undankbar gegenüber dem großen alten Kämpfer für Südtirol und für die Heimat.“

Alfons Benedikter, geboren am 14. März 1918, war von 1948 bis 1998 Landtags- und Regionalratsabgeordneter, davon 45 Jahre lang mit Regierungsverantwortung.

1948-52 Landesrat 1953-59 Regionalassessor 1959-89 Landesrat 1959-89 Landeshauptmannstellvertreter.

1946 war er an der Organisation der Unterschriftensammlung für das Selbstbestimmungsrecht beteiligt. Er brach 1989 mit der SVP, saß danach als vehementer Verfechter des Selbstbestimmungsrechts für die Union für Südtirol bis 1998 im Landtag.

Am 3. November 2010 verstarb Alfons Benedikter.

Alfons Benedikter hatte 1989 nach seinem Austritt aus der SVP die Union für Südtirol gegründet, die sich 2012 in BürgerUnion für Südtirol umbenannt hat. „Benedikter saß für die Union zwei Legislaturen im Südtiroler Landtag, den Kampf für seine Heimat von der Oppositionsbank aus unbeirrt weiterführend. Seine damals erschienenen Publikationen sind uns auch heute noch Wegweiser und genießen in unserer Partei nach wie vor einen hohen Stellenwert. Nach dem Ende seiner aktiven Polit-Laufbahn war Benedikter bis zu seinem Ableben unser Ehrenobmann. Und er wird es immer bleiben,“ schließen Pöder und  Zwerger die Aussendung der BürgerUnion.

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