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40 Jahre Abtreibungsrecht in Italien: In Südtirol über 10.000 Kinder bei freiwilligen Schwangerschaftsabbrüchen abgetrieben

schwangerschaft 009"Vor genau 40 Jahren ist in Italien das Abtreibungsrecht nach einem Referendum liberalisiert worden. Seitdem gab es in Südtirol über 10.000 freiwillige Schwangerschaftsabbrüche, das heißt, über 10.000 Kinder wurden seitdem in Südtirol bei freiwilligen Schwangerschaftsabbrüchen abgetrieben". Daran erinnert die BürgerUnion in einer Aussendung.

"Heute haben wir in Südtirol jährlich zwischen 500 und 600 freiwillige Schwangerschaftsabbrüche, die entsprechende Beratung wird häufig in nicht gesetzeskonformer Weise durchgeführt, und zwar von denselben Personen, die später die Abtreibung durchführen", bemängelt der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder.

"Diese Zahlen müssen auch eine moderne Gesellschaft nachdenklich stimmen, weil es sich hier um über 10.000 Kinder und heute jährlich über 500 Kinder in Südtirol handelt, die nie die Chance hatten, das Licht der Welt zu erblicken. Dabei sollen auch die Dramen für viele Frauen, die sich zu einem freiwilligen Schwangerschaftsabbruch entschließen, nicht vergessen werden", so Pöder weiter.

"Im Vergleich zur Zahl der freiwilligen Schwangerschaftsabbrüche ist in Südtirol die Zahl der nach der Geburt zur Adoption freigegebenen Kinder denkbar gering: Jahr für Jahr liegt die Zahl der nach der Geburt zur Adoption freigegebenen Kinder in Südtirol bei unter 10."

Dem Schutz des Lebens muss angesichts dieser Zahlen in Politik und Gesellschaft eine neue Bedeutung zugestanden werden.

Pöder schlägt vor, wie er dies in den vergangenen Jahren wiederholt im Landtag getan hat, unter anderem auch in der Beratungstätigkeit die Bemühungen um die Adoptionsfreigabe nach der Geburt zu verstärken, um die Zahl der Abtreibungen zu verringern."

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